Aktuelle Hinweise

 

Infoabende für interessierte Eltern:
Do., 16. Aug.,
und Do., 27.Sept.
jeweils um 19 Uhr, in unseren Schulräumen.

Der Schulalltag ist folgendermaßen organisiert: 

  • Weg zur Schule, nach Möglichkeit auch mit gemeinsamem Fußweg , ­Ankommen .
  • Ab 8:00 Morgenkreis (Teilnahme ist Pflicht) :
    • Platz im Kreis einnehmen
    • Begrüßen, Wetterbeobachtungen
    • Erzählen von persönlichen Neuigkeiten, Mitteilen von Lernabsichten
    • Vorstellung des Tagesablaufes :  Welcher Lernbegleiter ist wann da mit welchem Angebot
    • Gäste vorstellen
  • Ab 8:30 Uhr: Einzelarbeit
  • 9:00 Uhr:  erstes Input. Kurze Vorstellung eines Themas. Schüler entscheiden ob sie das Thema jetzt vertiefen wollen (oder andernfalls eigenen Vorhaben nachgehen).
  • Beginn der Gruppenarbeiten in Anschluss an das Input. Die Schüler können in Innen- oder Außenbereich arbeiten.
  • Während des Vormittags 1-2-mal fließender Wechsel von Lernbegleitern.
    Die jeweils neu ankommenden Begleiter steigen in den Strom der Schülerarbeit ein, ohne ihn zu unterbrechen. Sie stehen mit ihrem Fach zur Unterstützung zur Verfügung. Beispielsweise setzt ein Sprachen-Lehrer die Arbeitsbegleitung in seiner Fremdsprache fort.
    Die Anwesenheitszeiten sind in einer aushängenden Stundentafel verzeichnet, so sind alle Schüler darauf vorbereitet und können ihre Arbeit darauf einstellen.
  • Ab 9:45 Frühstück. Kinder und Lernbegleiter essen Mitgebrachtes. Aufräumen. 
  • 10:15 Uhr zweites Input, ebenfalls mit anschließenden Einzel- und Gruppenarbeiten. Schwerpunktmäßig wird mit dem zweiten Input eine Sprache eingebracht.

  • 11:00 Uhr drittes Input, wiederum mit anschließenden Einzel- und Gruppenarbeiten.
  • Ab 12:30 der für alle Schüler verbindliche Mittagskreis
    • Aufräumen.
    • Abschlussrunde mit Bericht aller Schüler von ihren Arbeitsergebnissen für die sie sich am Morgen entschieden hatten und was ggf. dazu kam. Der aufnehmende Lernbegleiter dokumentiert die Lerninhalte aller Schüler. In der Runde stellt er Verknüpfungen mit Arbeitsergebnissen anderer Schüler her (Vernetzung des Wissens).
    • Verabschieden.
  • 13:00 Schulschluss.

Anschließend tägliche Nachbereitung des Unterrichtes durch die Lernbegleiter. Eingabe der Tagesergebnisse aller Schüler in die Dokumentation am Computer. Überlegungen für aktuelle Erfordernisse für den nächsten Tag.

Der Unterricht kann auch für einige Stunden oder den ganzen Vormittag an einem externen Lernort stattfinden.

Für den Schulalltag erarbeitet die Schulgemeinschaft verbindliche Regeln. Dies geschieht in Regelversammlungen, zur Zeit am Dienstag um 12:00 Uhr. An diesen nehmen diejenigen teil, die anwesend sind: Schüler, Lernbegleiter, Eltern. Ein Problem wird geschildert, Lösungsmöglichkeiten werden gesammelt, ein Vorschlag gewählt und darüber entschieden. Die Entscheidung erfolgt im Konsent, das bedeutet: jede Person hat eine Stimme, es gibt ja oder nein, jedes Nein muss begründet werden, ein Ersatzvorschlag wird gefunden und wiederum eine ja-nein-Runde vollzogen, bis alle Einwände integriert sind. Wenn kein Veto mehr kommt, ist die Regel beschlossen. 

Diese Verfahrensweise ist ausdrücklich nicht konventionell demokratisch. Die allgemein übliche Demokratische Mehrheitsentscheidung erzeugt stets Verlierer, die mit einem Frustrationserlebnis nach Hause gehen und dann ohne jeden Grund sind, das Beschlossene in der Praxis zu unterstützen. Dies vermeiden wir. Im Konsent haben immer alle zugestimmt. Das erfordert oft Mühe, manchmal mehrere Sitzungen zu einem Thema, und das ist es wert, das zeigt die Erfahrung. 

Wir verzichten an unserer Schule auf Hausaufgaben. Der Unterricht kann allerdings eine Fülle an Angeboten bereitstellen, denen die Schüler in der schulfreien Zeit, auch am Wochenende und in den Ferien, weiter nachgehen. 

Angebote der offenen Ganztagsschule sind für die Zukunft geplant. Diverse Angebote können auf Initiative von Eltern oder freien Anbietern eingerichtet werden.