Aktuelle Hinweise

 

Infoabende für interessierte Eltern:
Do., 16. Aug.,
und Do., 27.Sept.
jeweils um 19 Uhr, in unseren Schulräumen.

Über Kinder

Zunächst ein grundlegendes Buch über Kinder und das Lernen auf 180 Seiten: 

Largo, Remo H. (2012): Lernen geht anders, Bildung und Erziehung vom Kind her denken, München: Piper Verlag

Dies Buch stimmt weit überwiegend überein mit unseren Arbeitsgrundlagen. Zwei Anmerkungen: bei der Bedeutung anderer Kinder für die Entwicklung sehen wir die Notwendigkeit der Altersmischung, die im Buch zu kurz kommt; und im Sprachenlernen sehen wir die Möglichkeit des impliziten Lernens (hier „synthetisch“ genannt) auch noch nach der früheren Kindheit. Dazu auch weiter unten bei Vera Birkenbihl.

Noch etwas gründlicher ist dies Buch mit 300 Seiten, durchgehend in einer Frage-Antwort-Form geschrieben:

Largo, Remo und Beglinger, Martin (2009): Schülerjahre - Wie Kinder besser lernen, München: Piper Verlag

Wer ganz intensiv einsteigen möchte in das Verständnis der ersten Lebensjahre, bekommt Hilfe in diesem umfangreichen Werk mit 480 Seiten: 

Renz-Polster, Herbert (2009): Kinder verstehen, Born to be wild: wie die Evolution unsere Kinder prägt, München: Kösel-Verlag

Grundlagen unseres Konzepts

Über wesentliche Grundlagen, wie Lernen, Soziale Systeme und das Gehirn funktionieren, möchten wir die folgenden Werke nennen. Sie sind geeignet für Interessenten, die sich mit grundlegender Theorie auseinandersetzen möchten.  

Zwei chilenische Neurobiologen brachten den Vorschlag in die wissenschaftliche Welt, dass Lebewesen sich dadurch auszeichnen, dass ausschließlich sie selbst jede Veränderung und Entwicklung in sich bestimmen („Autopoiese“):

Maturana, Humberto / Valera, Francisco J. (1987): Der Baum der Erkenntnis, Bern/München: Scherz Verlag

Ein deutscher Sozialforscher erweiterte dieses Modell auf Soziale Systeme:

Luhmann, Niklas (1984): Soziale Systeme, Berlin: Suhrkamp Verlag

Der Physiker David Bohm entwickelte eine Kommunikationsform, in der Menschen einander wirklich zuhören, darauf verzichten ihre Ansicht durchzusetzen und es ermöglichen, dass aus gründlichen Gesprächen eine übergeordnete Antwort entsteht: 

Bohm, David (1998): Der Dialog, Stuttgart: Klett-Cotta

Ein Leitfaden, wie wir unserem Gehirn etwas gutes tun können, um uns als ganzem, lebenslang lernfähigem Menschen etwas gutes zu tun: 

Hüther, Gerald (2009): Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht

 

Bezug auf ähnliche Schulen und Konzepte

Mit unserem Schulkonzept verknüpfen wir Teile bereits bekannter Konzepte zu einem Neuen. Wir nennen einige Vorbilder und Arbeiten, die in unsere Arbeit einfließen.

Wichtige Anregungen über die Bedeutung der Lernumgebung kommen von Rebecca Wild: 

Wild, Rebecca (1993): Kinder im Pesta. Erfahrungen auf dem Weg zu einer vorbereiteten Umgebung für Kinder, Freiamt: Arbor-Verlag

Von ganz anderer Seite steht uns eine außerordentlich gründliche Sammlung räumlicher Muster zur Verfügung, mit deren Hilfe wir soziale Strukturen ermöglichen und unterstützen können:

Alexander, CH. (2010): Muster-Sprache, Wien: Löcker Verlag

In Kierspe wurde das erste Mal ein Waldorflehrplan mit jahrgangsübergreifendem Unterricht verbunden: 

Freie Schule Kierspe (2013) [online]: www.freieschulekierspe.de [26.06.2013]

Vera Birkenbihl hatte sich auf hirngerechte Lernarbeit verlegt und lieferte zahlreiche sinnvolle Arbeitsmethoden. U.a. hat sie auch eine Sprachenlernmethode entwickelt, welche die Vorteile des frühkindlichen Sprachenerwerbs in das bewusste Lernalter überträgt. 

Birkenbihl, V. (2008): Lernen lassen!: Mit 17 konkreten Methoden, Tricks und Lernspielen, München: MVG

Die Initiative „Schule der Zukunft“ will vorbildliche Initiativen zusammenführen und eine Art Gütesiegel installieren für Schulen, die nach neuesten Erkenntnissen arbeiten: 

Hüther, G. / Hunziker, D. (2013) [online]: http://www.schulen-der-zukunft.org, [26.10.2013]

Hüther, G., (2013) [online]: Wie man Kinder & Jugendliche inspirieren kann, [07.12.2014]

In der Evangelischen Schule Berlin Zentrum hat Margret Rasfeld einen „radikalen Wandel der Lernkultur“ umgesetzt. Wer sich deren Arbeit informieren möchte, wird an speziellen Infotagen von Schülern in Kenntnis gesetzt. Hier bekommen Sie einen Eindruck:

http://www.ev-schule-zentrum.de/index.php?id=aktuell

margretrasfeld.com