Aktuelle Hinweise

Infoabend für interessierte Eltern:
Do. 23. Januar um 19:30 Uhr, in unseren Schulräumen.

Es ist wesentliches Prinzip unserer Schule, dass es nur wenige gleichaltrige Mitschüler gibt, und dass diese auch in den Räumen verteilt sitzen. 
 
Das ist den heute „normal“ sozialisierten Menschen sehr fremd, erscheint manchem vielleicht als Schikane oder schlimmeres. In der Schulpraxis erweist es sich als äußerst produktiv, wenn die Zusammensetzung ansonsten harmonisch ist, sodass die Kommunikation gelingt. Das muss immer wieder ausprobiert werden; überwiegend kommen die Schüler selbst darauf, mit wem es gut geht, sodass sie auch gut arbeiten können. 
 
Durch die Altersabstände sind die Kinder gezwungen, auf einem Mindestniveau der Wahrnehmung für ihre Mitschüler und deren Fragen und Aussagen zu bleiben. Dadurch geschieht zunächst soziales Lernen, dann Lernen von Kommunikation mit Inhalt und dann wird die Aufmerksamkeit für die Lerninhalte schärfer. So werden die Lernergebnisse auch anspruchsvoller, selbst dann wenn „nur“ ein Bild gemalt wird. Das kognitive Niveau dieser Interaktion regelt sich dabei in einem Prozess der Selbstorganisation. Weder Unter- noch Überforderung, stattdessen die gute Chance auf Befriedigung im Ganzen. 
 
Dies alles stabilisiert das Sozialgefüge und die Lernatmosphäre in der Schule. Darüber hinaus wird auch das Spielen außerhalb der Schule anspruchsvoller, bei gleichem Spaß und genau so unbelastet, wie Spielen eben sein soll. Und auch hier erweitert sich die Altersspanne der Spielkameraden, mit denen sie sich verabreden, auf 3-4 Jahre Altersunterschied.